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23. März 2021 - Nachrichten am Morgen

Namibia hatte in den vergangenen vier Tagen erstmals seit einem Monat im Schnitt etwa 200 Coronafälle pro Tag zu verzeichnen gehabt. Laut Gesundheitsministerium gab es seit Freitag mehr als 750 Fälle. Lediglich etwa 300 Personen gelten im gleichen Zeitraum als gesundet, so dass die Aktivfallzahl auf 2645 gestiegen ist. Unter den neuen Fällen sind mehr als 270 Schüler. Elf Personen haben ihr Leben mit oder an COVID19 verloren. Die 7-Tage-Inzidenz ist von 42 am Donnerstag auf zwischenzeitlich 51 und dann auf nun 49 gestiegen.

Am Samstag hat Namibia eine Spende von 30.000 Corona-Impfdosen aus Indien erhalten. Es handelt sich um unter Lizenz hergestellten AstraZeneca-Impfstoff, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Der Impfstoff werde, wie auch das chinesische Sinopharm, zunächst bis Mitte April in den Regionen Erongo und Khomas verimpft. Bisher seien lediglich 50 Personen seit Impfbeginn geimpft worden. – Zudem erwartet Namibia in Kürze die ersten 108.000 Dosen AstraZeneca durch das internationale Covax-Programm. – Indessen hat Südafrika seine eine Million Dosen des Impfstoffs an die Afrikanische Union verlauft. Hintergrund ist eine womöglich niedrigere Effektivität für die südafrikanische Corona-Variante.

Deutsche Staatsbürger in Namibia sind schon jetzt aufgerufen die nötigen Vorbereitungen zur Teilnahme an der Bundestagswahl Ende September zu treffen. Wie die deutsche Botschaft in Windhoek mitteilte, sind alle deutschen Staatsbürger wahlberechtigt, sofern sie nach dem 14. Lebensjahr mindestens drei Monate ununterbrochen in Deutschland gelebt haben und dies nicht länger als 25 Jahre her ist. Sollte man begründbar persönlich und unmittelbar ein Interesse an der deutschen Politik haben, darf ebenfalls gewählt werde. Hierfür muss zum Wahlamt des letzten Wohnortes ein Antrag im Original geschickt werden. Dieser muss bis zum 5. September dort eingehen. Die Wahlunterlagen werden auf Antrag dann an die deutsche Botschaft geschickt.

Das Büro der Premierministerin hat eine Nahrungsmittelspende an angolanische Flüchtlinge im Norden Namibias verteilt. Laut Presseagentur Nampa handelt es sich um 2000 Dosen Fisch und 500 Säcke Maismehl. Bisher wurden die mehr mittlerweile mehr als 850 Flüchtlinge aus dem Nachbarland von der besorgten Bevölkerung in Etunda und Ruacana versorgt. Vergangene Woche besuchte die angolanische Botschafterin aus Windhoek die Flüchtlinge und versprach Hilfe. Die Flüchtlinge verließen ihre Heimat aufgrund der anhaltenden Dürre und hohen Arbeitslosigkeit. Sie überquerten die Grenze nach Namibia illegal.

Ergiebige Niederschläge sind in weiten Teilen des Landes in den vergangenen Tagen niedergegangen. Laut dem SASSCAL Weathernet, Namibia Weather Network und Hörer von Hitradio Namibia vielen örtlich mehr als 70 Millimeter in der Umgebung von Omaruru. Aus Windhoek wurden teilweise deutlich mehr als 30 Millimeter, aus dem Süden des Landes vom Schwarzrand bis zu 17 Millimeter gemeldet. Auch in der von einer anhaltenden Dürre betroffenen Region Kunene regnet es örtlich stark, darunter bei Opuwo und Khorixas.

Die USA greifen indirekt in die Lösung des bewaffneten Konflikts im Norden Mosambiks ein, in dem islamistische Rebellen immer wieder Angriffe verüben. Wie News24 berichtet wurden die „Green Berets“, eine Spezialeinheit des US-Militärs, entsandt. Sie sollen in den kommenden zwei Monaten die Armee Mosambiks im Kampf gegen die Islamisten ausbilden. Zuletzt sollen die Islamisten, die der Gruppe al-Shabab angehören, auf brutalste Weise Menschen hingerichtet haben. Mosambik gilt als mit Abstand durch Islamisten bedrohteste Land im südlichen Afrika. Mehr als 2000 Menschen sollen dort im Kampf gegen die Islamisten seit 2017 ums Leben gekommen sein.

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