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24. März 2021 - Nachrichten am Mittag

Namibia zeigt sich in Bezug auf die afrikanische Freihandelszone offenbar weiterhin skeptisch. Laut einer neuen Afrobarometer-Erhebung unterstützen nur rund 50 Prozent der Befragten freien Handel, ausländische Händler und Bewegungsfreiheit von Personen und Waren über die Landesgrenzen hinweg. Damit liegt Namibia allerdings noch deutlich über dem Durchschnitt im südlichen Afrika. Am geringsten ist die Unterstützung für Bewegungsfreiheit und freien Handel in Botswana, wo nur rund ein Drittel der Bevölkerung sich positiv zu diesen Themen äußerte. Interessant ist auch, dass die Unterstützung für den freien Personen- und Warenverkehr über Grenzen hinweg in den letzten sechs Jahren in Namibia um elf Prozentpunkte deutlich gestiegen ist.

Namibia landet im Weltglücksbericht der Vereinten Nationen erneut auf einem der hinteren Plätze. In dem vergangene Woche veröffentlichten Report für den Zeitraum 2018 bis 2020 steht Namibia auf Rang 124 von insgesamt 149 untersuchten Ländern. Berechnet wird die Glücklichkeit durch eine Mischung aus Bruttoinlandsprodukt, Lebenserwartung, persönlichen Freiheiten, Korruptionswahrnehmung und sozialer Unterstützung im untersuchten Land. Auf Platz 1 landet erneut Finnland, Deutschland kommt auf Rang 13. Namibias Nachbarländer Botswana und Simbabwe landen in der Top 5 der unglücklichsten Bevölkerungen der Erde.

Der südafrikanische Stromversorger Eskom will bis 2050 klimaneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen unter anderem alte Kohlekraftwerke mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Umweltministerin Barbara Creecy mahnte dazu jedoch an, dass der Weg zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft große Investitionen und Unterstützung aus der Privatwirtschaft und von den hoch entwickelten Ländern der Erde benötige. Zudem müssten Möglichkeiten geschaffen werden, Entwicklungsländern beim Erreichen ihrer Klimaziele zu helfen, ohne die Staatsschulden der betroffenen Nationen weiter in die Höhe zu treiben.

Aus Angst vor einer neuen Infektionswelle will Simbabwe über die Osterferien die Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen besonders streng überwachen. Das teilte Informationsministerin Monica Mutsvangwa laut Nachrichtenagentur Xinhua gestern mit. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die Grenzen des Landes gelegt werden. Simbabwe hatte seine Corona-Regularien zwar zuletzt etwas gelockert, die Grenzen beispielsweise sind nach wie vor nur für den Warenverkehr geöffnet. Derweil soll Präsident Emmerson Mnangagwa heute seine erste Impfung gegen COVID19 erhalten. Insgesamt wurden in Simbabwe bislang rund 44.000 Menschen immunisiert.

China hat Mosambik umgerechnet rund 500 Millionen Namibia Dollar an Schulden erlassen. Laut der Nachrichtenagentur des Landes wurde ein entsprechendes Dokument in Maputo unterzeichnet. Laut Außenministerin Veronica Macamo solle der Schuldenerlass Mosambik helfen, die Wirtschaft des schwer gebeutelten Landes anzukurbeln. Neben der Corona-Pandemie kämpft das Land auch mit den Folgen mehrerer schwerer Tropenstürme und der anhaltenden islamistischen Gewalt im Norden. Letztlich sind die abgeschriebenen Schulden aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, sie entsprechen rund 1,7 Prozent der Verbindlichkeiten gegenüber China.

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