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24. März 2021 - Nachrichten am Morgen

Weit mehr als die bisher genannten etwa 850 Angolaner sind in letzter Zeit nach Namibia als Flüchtlinge eingereist. Wie der Namibian berichtet ist nun von 7000 Personen die Rede, die aufgrund von Dürre und Hunger hierher geflogen sind. Sie würden an verschiedenen grenznahen Orten kampieren. Bilaterale Gespräche sollen eine Lösung bringen, heißt es. Unter anderem solle die legale Ein- und Ausreise wieder erlaubt werden, damit die Flüchtlinge legal und geordnet nach Namibia kommen könnten. Es gehe aber grundsätzlich vor allem darum die humanitäre Krise in Angola in den Griff zu bekommen.

Namibia wartet weiterhin auf eine Entscheidung über einen Kredit in Höhe von 4,5 Milliarden Namibia Dollar. Laut dem Namibian erwarte Finanzminister Iipumbu Shiimi dazu binnen drei Wochen eine Rückmeldung vom International Währungsfonds IWF. Bereits vor fast neun Monaten sei, erstmals in der Geschichte des unabhängigen Namibias, eine dementsprechende Bitte an den IWF herangetragen worden. Shiimi gehe von einer Zusage aus. Mit dem Geld sollen Haushaltslöcher im aktuellen Budget gestopft werden. Schon jetzt wende Namibia nahezu 15 Prozent seines Staatshaushaltes für die Rückzahlung von Krediten und Zinsen auf.

In Namibia wurden letzten Zahlen des Gesundheitsministeriums nach bisher 71 Personen gegen Sars-CoV-2 geimpft. Bei diesem Impftempo würde es etwa 250 Jahre dauern bis 60 Prozent der aktuellen Bevölkerung geimpft wären. Ziel des Ministeriums sei es hingegen binnen weniger als einem Jahr die Herdenimmunität durch täglich 5400 bis 12.100 Impfungen, je nach Phase, zu erreichen. Derzeit stünden 130.000 Dosen Impfstoff im Land zur Verfügung, womit binnen der kommenden Wochen 65.000 Namibier komplett geimpft werden könnten. Laut dem Impfplan des Ministeriums umfasst alleine die Gruppe der Mitarbeiter im Gesundheitssektor, die einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, etwa 54.000 Menschen.

Die namibische Presseagentur Nampa und die Staatliche Tageszeitung New Era sollen fusionieren. Einen dementsprechenden Vorschlag hat das Kabinett abgesegnet, wie der Namibian berichtet. Demnach diene dies vor allem der Konsolidierung der Ausgaben. Informationsminister Peya Mushelenga wisse eigenen Angaben nach hingegen nichts von der Entscheidung, schob es aber womöglich auf mangelnde Aufmerksamkeit während der Gespräche. Zusammen erhielten beide staatliche Einrichtungen derzeit jährliche Subventionen von etwa 25 Millionen Namibia Dollar.

Der Wüstenlöwe XPL127, auch als “Minki“ bekannt, ist tot. Die Löwin wurde, wie Desert Lions Human Relations Aid DeLHRA mitteilte, von einem kommunalen Farmer erschossen. Dieser habe die Tötung selber gemeldet und sich geschockt gezeigt. Er habe in den vergangenen Wochen alles unternommen um sein Nutzvieh vor der Löwin zu schützen und versprach weiterhin eng beim Schutz der Löwen mitzuwirken. „Minki“ war gemeinsam mit XPL75 „Angela“ häufiger auf Nutzvieh-Jagd gegangen. „Angela“ war Anfang Februar getötet worden. Das Umweltministerium hat den Vorfall mittlerweile bestätigt. Der Farmer habe im Rahmen der Gesetze gehandelt.

In der Demokratischen Republik Kongo wurde die letzten sechs Ebola-Patienten gesund aus einem Krankenhaus entlassen. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf das dortige Gesundheitsministerium. Seitdem gelte die internationale 42-Tage-Frist. Danach werde das Land, sofern keine weiteren Fälle der Viruserkrankung auftreten, als Ebola-frei erklärt. Die letzte Ebola-Epidemie in dem zentralafrikanischen Land dauerte offiziell von 2018 bis Juni 2020. Mehr als 2200 Menschen starben. Anfang Februar wurden dann erstmals wieder zwölf Fälle gemeldet, wovon sechs Patienten starben.

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