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26. März 2021 - Nachrichten am Morgen

Wegen Bestechung muss sich eine Chinesin seit gestern vor dem Magistratsgericht in Windhoek verantworten. So soll die 31-Jährige laut Nampa einem Beamten des Innenministeriums Gegenstände im Wer von 7900 Namibia Dollar angeboten haben, sofern dieser ihr Arbeitsvisum verlängere. Eine Freilassung auf Kaution wurde ihr vorerst verweigert und eine weitere Anhörung auf kommende Woche festgesetzt. Bei einem Schuldspruch drohen der Frau bis zu 500.000 Namibia Dollar Strafe und/oder 25 Jahre Gefängnis.

Ein neues Gesetz soll das Problem der seit Jahren illegal eingesetzten 7-Sitzer-Langstreckentaxis scheinbar lösen. Wie der Namibian berichtet kündigte dies das Verkehrsministerium an. Gleichzeitig wies dieses daraufhin, dass sich die Betreiber aber an die derzeit gültigen Gesetze halten müssten. Damit sei es verboten weiter als 75 Kilometer von der Registrierungsstelle des Fahrzeugs entfernt zu operieren. Zuletzt hatten sich legal operierende Langstreckenbusunternehmen in den Kavango-Regionen über den vermehrten Einsatz der 7-Sitzer-Taxis beschwert. Auch zwischen Windhoek und der zentralen Küste verkehren dies zunehmend.

Die staatliche Post- und Telekommunikations-Holding NPTH hat eine Anweisung des Kabinetts ignoriert, 50 Prozent am Swakopmund Hotel & Entertainment Centre zu kaufen. Die Regierung wollte laut dem Namibian den Kauf für 160 Millionen Namibia Dollar durchsetzen. Ein Gericht hatte den gleichberechtigten Teilhaber TransNamib vor einigen Monaten aufgefordert umgehend seine Anteil für fünf Millionen Namibia Dollar an Stocks & Stocks Leisure Namibia abzugeben, da TransNamib zu keiner Zeit seinen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen sei. Nun wollte der Staat scheinbar diesem Urteil durch einen Aufkauf der Stocks-Anteile durch die NPTH entgegenwirken. Der Wert des Hotels wird auf 500 Millionen Namibia Dollar geschätzt, weshalb die klamme TransNamib ungern 50 Prozent hieran für lediglich fünf Millionen abgeben wolle.

Durch die Niederschläge der vergangenen Tage haben zahlreiche Stauseen im Land erneut Zufluss erhalten. Laut Wasserversorger Namwater stieg unter anderem der Füllstand des Neckartal-Damms erneut über 100 Prozent, so dass ein Überfluss über die Hochwasserentlastungsanlage stattfindet. Auch der Naute-Stausee hat weiter Wasser erhalten und ist zu knapp 105 Prozent gefüllt, so dass womöglich erneut die Schleusen geöffnet werden müssen. Der Hardap-Damm ist nun zu 72 Prozent gefüllt.

Jeder Flugreisende nach Deutschland benötigt ab Sonntag einen negativen Coronatest bei Abflug. Dies entschied die Bundesregierung. Damit werden alle Herkunftsländer, egal ob sie von den deutschen Behörden als Risiko-, Hochrisiko- oder Variantengebiet eingestuft sind, bei der Testpflicht gleichgestellt. Damit müssen alle Namibia-Reisenden, die nach Deutschland zurückkehren wollen, bei Abflug ein negatives Testergebnis vorlegen. Es kann sich um einen PCR- oder Antigentest handeln, dessen Abstrich nicht länger als 48 Stunden bei Einreise nach Deutschland zurückliegen darf.

Vieles deutet darauf hin, dass Südafrikas Ex-Staatspräsident Jacob Zuma wohl ins Gefängnis muss. Einen dementsprechenden Antrag stellte die Kommission zum sogenannten „State Capture“ vor dem Verfassungsgericht. Zuma habe böswillig und gesetzeswidrig sich mehrfach einer Aussage vor der Kommission widersetzt und Anweisungen des Verfassungsgerichts ignoriert. Hierfür gäbe es nur eine Haftstrafe als geeignete Maßnahme, hieß es vom Anwalt der Kläger. Seine Verteidiger sehen das ganze Prozedere und die „Zondo-Kommission“ hingegen als politisches Machtspiel. Zuma hätte nie gesagt, dass er nicht aussagen wolle, fordere aber ein geeignetes Umfeld und eine andere Zusammensetzung der Kommission.

Vieles deutet darauf hin, dass Südafrikas Ex-Staatspräsident Jacob Zuma wohl ins Gefängnis muss. Laut dem Anwalt der Kläger der „State Capture“-Kommission gehe es nicht darum ob, sondern wie lange Zuma ins Gefängnis soll. Sie halten wegen Missachtung der Kommission und des Verfassungsgerichts zwei Jahre für angebracht

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