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27. April 2021 - Nachrichten am Abend

Das Bildungsministerium zieht eine Erhöhung der Gebühren für Schülerheime in Erwägung. Das erklärte die zuständige Ministerin Anna Nghipondoka vor der Nationalversammlung. Aktuell seien landesweit 65.000 Schüler in staatlichen Heimen untergebracht. Das entspricht laut der Ministerin unter 10 Prozent der Gesamtzahl aller Schüler in Namibia. Trotzdem würden die Schülerheime die Regierung jährlich über eine halbe Milliarde Namibia Dollar kosten. Dazu führte Nghipondoka aus, dass ein Heimplatz nicht Teil der kostenlosen Bildungsangebote des Landes sei. Eine Anhebung der Gebühren sei daher gerechtfertigt.

Das Namibia Tourism Board NTB musste im vergangenen Jahr einen Umsatzeinbruch von 75 Prozent verkraften. Das erklärte Tourismusminister Pohamba Shifeta gegenüber Nampa. Durch ausbleibende Abgaben aus dem Tourismussektor fielen die Einnahmen von 40 Millionen Namibia Dollar im Jahr 2019 auf 10 Millionen im vergangenen Jahr. Trotz weiterer drei Millionen aus dem neuen Staatshaushalt droht der Einrichtung laut Shifeta das Aus, sollte sie nicht durch Spenden und eine Umstrukturierung der finanziellen Zuteilungen gerettet werden.

Anlässlich des Tags der Freiheit in Südafrika hat Präsident Cyril Ramaphosa den anhaltenden Kampf gegen die Armut im Land angemahnt. Auch 27 Jahre nach den ersten demokratischen Wahlen hätten viele Südafrikaner aufgrund von schlechter Planung, Inkompetenz und Korruption noch immer keinen Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen. Für diese Menschen sei echte Freiheit bisher nach wie vor schwer zu fassen. Gleichzeitig rief er zu verstärktem Einsatz gegen geschlechtsspezifische Gewalt und Homophobie in Südafrika auf.

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