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27. April 2021 - Nachrichten am Mittag

Arbeitgeber in Namibia sollten zuallererst auf lokale Arbeitskräfte setzen. Das erklärte der Exekutivdirektor im Arbeitsministerium, Bro-Mathew Shinguandja laut der Nachrichtenagentur Nampa. Konkret bezog er sich auf die Kunene-Region, wobei er die Aufstellung einer Liste mit Arbeitssuchenden aus der Region anregte. In diese Datenbank sollten auch Lebensläufe und besondere Fertigkeiten eingefügt werden. Arbeitgeber in der Region wiederum sollten bei der Suche nach Arbeitskräften auf diese Datenbank zurückgreifen, anstatt in anderen Landesteilen nach geeigneten Kandidaten zu suchen.

Die Zahl der Stadtverwaltungen, die säumigen Zahlern die Anschlüsse abstellen will, steigt immer weiter. Nun kündigte auch der Stadtrat von Ongwediva an, Ernst machen zu wollen. Zum 10. Mai sollen Strom-und Wasserabschlüsse von zahlungsunwilligen Einwohnern abgeschaltet werden. Der Sprecher der Stadt, Jackson Muma, erklärte gegenüber Nampa, dass die rund 20.000 Bewohner von Ongwediva der Stadt etwa 50 Millionen Namibia Dollar für unbezahlte Dienstleitungen schuldig seien.

Die Anwälte von Parlamentspräsident Peter Katjavivi zweifeln die Zuständigkeit des Obergerichts im Streitfall um den Ausschluss der beiden LPM-Politiker Bernadus Swartbooi und Henny Seibeb an. Das Gericht hatte gestern ein Urteil für den 6. Mai angekündigt. Sisa Namandje, der Katjavivi in der Sache vertritt, wiederum verwies auf den zuständigen Disziplinarausschuss im Parlament. Es handele sich um interne Prozesse, so Namandje laut New Era. Das Gericht müsse diese respektieren. Der Rechtsbeistand der beiden LPM-Abgeordneten besteht darauf, dass mit Katjavivis Entscheidung Tatsachen geschaffen wurden, die vor Gericht anfechtbar seien.

In der vergangenen Woche sind erneut sechs Personen im Zusammenhang mit Wilderei verhaftet worden. Dabei wurde neben Elefantenstoßzähnen, Schlangenhäuten und einem Impala-Kadaver auch ein Leopardenfell sichergestellt. Die Verhafteten, allesamt namibische Staatsbürger, müssen sich nun vor Gericht verantworten. Derweil wurden sieben Namibier und zwei Angolaner letzte Woche wegen Wilderei für schuldig befunden, sie alle wurden mit leichten Geld-oder Bewährungsstrafen belegt.

Das Umweltministerium hat Kritik an der jüngsten Abschussfreigabe für einen Elefanten zurückgewiesen. Man verstehe den Ärger und die Frustration der Leute, die mit der Entscheidung nicht einverstanden seien. Gleichzeitig müsse man aber auch die Probleme der Menschen vor Ort beachten, die durch Elefanten verursachte Schäden ihre Lebensgrundlage zu verlieren drohen. Die Gelder aus der Trophäenjagd würden zum aller größten Teil an die Betroffenen und nicht an einzelne Personen im Ministerium gehen. Zugleich warnte die Behörde vor weiteren Fehlinformationen und Propaganda im Zusammenhang mit diesem Thema.

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