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27. April 2021 - Nachrichten am Morgen

Die Zahl der wegen COVID19 in stationärer Behandlung befindlichen Personen nimmt wieder deutlich zu. Während es vor wenigen Tagen unter 100 waren, ist die Zahl laut Gesundheitsministerium nun auf 155 angestiegen. Davon befinden sich 43 Personen in intensivmedizinischer Behandlung. Die Namibier sind deshalb aufgerufen das landesweite Impfangebot gegen das Virus anzunehmen. Neben vorerkrankten und alten Menschen können sich auch weitere Zielgruppen impfen lassen. Landesweit wurden, teilweise zeitlich befristet, mehr als 350 Impfzentren eingerichtet.

Staatspräsident Hage Geingob hat seinen mehrtägigen Besuch in der Region Sambesi beendet. Es ging ihm laut Presseerklärung des Präsidialamtes vor allem darum den Menschen vor Ort Vertrauen zu geben. Geingob traf sich auf eigenen Wunsch mit der Familie der im vergangenen Jahr durch die botswanische Armee getöteten drei jungen Männer. Geingob betonte, dass es die immer wieder erwähnte „Schießen-um-zu-töten“-Vorgabe an die Armee des Nachbarlandes nicht gebe. Dies habe ihm sein botswanischer Amtskollege Mokgweetsi Masisi versichert, der den Vorfall auch zutiefst bedauere. Der bilaterale Bericht zu den Vorfällen können womöglich der Familie der Opfer übergeben werden. Er sei jedoch nicht für die allgemeine Öffentlichkeit bestimmt.

Immer mehr Veteranen des Freiheitskampfes sind mit ihrer Behandlung unzufrieden. Die Gruppe „Pioneer War Veterans“ vermisse die nötige Anerkennung durch die SWAPO, wie der Namibian berichtet. Sie würden wie Helden beerdigt, aber zu Lebzeiten vernachlässigt werden. PWV-Sekretär Haimbodi Kati betonte, dass von ursprünglich 95 in ihrer Gruppe nur  noch 35 am Leben seien. Diese warten noch auf die Erfüllung der Versprechen der SWAPO, darunter ordentliche Häuser, medizinische Versorgung und andere Unterstützung. Sie wollen nun aber an die Öffentlichkeit gehen, ehe alle von ihnen tot sind, sagte Kati.

Die namibische Wissenschaftsuniversität NUST schreitet mit ihren Planungen zur Errichtung eines Nordencampus weiter voran. Vizekanzler Erold Naomab besuchte laut Nampa nun die Ortschaft Eenhana in der Region Ohangwena. Er wollte sich vor Ort ein Bild der Möglichkeiten machen. Die Errichtung des Campus soll den Mangel an tertiären Ausbildungsmöglichkeiten in der Region beenden. Neben ausgewählten Studiengängen sollen vor allem auch Kurzfortbildungen angeboten werden. Bereits in diesem Jahr soll ein Vor-Ort-Büro eröffnen, dann ab 2023 groß in die Infrastruktur investiert werden.

Im Wahlkreis Opuwo-Land finden die Nachwahlen am 2. Juli statt. Dies teilte die Wahlkommission ECN mit und setzte gleichzeitig die Wählerregistrierung auf den Zeitraum bis Mittwoch fest. Die Wahl war nötig geworden, nachdem der Wahlkreisvertreter der PDM, Uaurikua Kakuva, am 4. April 2021 verstorben war. Dem Regionalgesetz nach muss deshalb die Position durch Wahl binnen 90 Tagen besetzt werden. Zur Registrierung sind unter anderem alle im Wahlkreis aufgerufen, die seit der Regionalwahl letztes Jahr 18 Jahre alt geworden sind.  Insgesamt kämen mobile Registrierungsstellen an 100 verschiedenen Orten zum Einsatz

Vier sogenannten Wüstenlöwen die in sehr schlechter Verfassung aufgrund von Nahrungsmangel sind, werden umgehend umgesiedelt. Dies kündigte das Umweltministerium an. Die Tiere sollen einem der Schutzgebiete von Naankuse rehabilitiert werden. Anschließend werden diese in einem geeigneten Gebiet in die Freiheit entlassen. Gleichzeitig warnt das Ministerium vor der besonderen Aggressivität der von Hunger geschwächten Wüstenlöwen im Nordwesten des Landes. Man sollte sich diesen nicht nähern. Der derzeit in der Entwicklung befindliche „Lion Management and Conservation Plan“ soll die Löwen nachhaltig schützen. Derzeit geht das Ministerium von einem Bestand von 120 Wüstenlöwen aus.

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