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29. April 2021 - Nachrichten am Mittag

Das Fischereiministerium will noch in diesem Jahr mittels einer Studie die Bestände verschiedener Fisch-und Meerestiersorten ermitteln. Der neue Fischereiminister Derek Klazen erklärte dazu vor der Nationalversammlung, dass besonders bei kommerziell wichtigen Arten überprüft werden soll, ob sich die Bestände erholt hätten. Dazu zählen unter anderem Seehecht, Tiefseekrabben, Makrelen und Sardinen. Das dreijährige Moratorium auf Sardinen sei mittlerweile ausgelaufen, so Klazen. Für die Studie sollen die beiden Forschungsschiffe des Ministeriums eingesetzt werden.

Der umstrittene Verkauf mehrerer Grundstücke in Walvis Bay, die durch illegale Siedler besetzt wurden, wird vorläufig gestoppt. Bürgermeister Trevino Forbes erklärte dazu, dass der Stadtrat die Praktiken der illegalen Landnahme keinesfalls gutheiße. Man könne aber auch nicht einfach Grund und Boden verkaufen, wenn dort Menschen leben. Das würde weiteres Chaos verursachen, so Forbes. Daher soll nun zunächst eine dauerhafte Lösung für die Bewohner der Grundstücke gefunden werden, bevor sie wieder angeboten werden sollen.

Ein Mitglied des Regionalrats von Oshana muss sich wegen Totschlags, Fahrerflucht und unterlassener Hilfeleistung verantworten. Der aus Ermittlungsgründen noch nicht namentlich genannte Politiker soll am Dienstag den Musiker Gabriel Emvula mit seinem Dienstwagen angefahren haben. Anschließend ergriff er die Flucht, wurde aber wenig später von der Polizei gestellt und verhaftet. Emvula wiederum erlitt schwere Verletzungen, denen er schließlich im Krankenhaus von Oshikuku erlag.

Corona zum Trotz haben beinahe 5000 Studierende der UNAM in diesem Jahr ihren Abschluss geschafft. Mit über 2000 Absolventen stammt der Großteil aus der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät. Im Rahmen einer virtuellen Abschlussfeier gratulierte die Ministerin für höhere Bildung, Itah Kandji-Murangi den Studenten und hob einige Doktorarbeiten als möglicherweise richtungsweisend für zukünftige Entwicklungen in Namibia hervor. UNAM Vizekanzler Kenneth Matengu wiederum betonte, dass man trotz der Pandemie Forschungsgelder von beinahe 60 Millionen Namibia Dollar sichern konnte. Gleichzeitig sei 2020 die höchste Anzahl wissenschaftlicher Publikationen verzeichnet worden.

Die Weltbank hat umgerechnet etwa 1,4 Milliarden Namibia Dollar für ein Notfallhilfsprogramm im Norden Mosambiks bereitgestellt. Die Gelder sollen den rund 700.000 durch die Unruhen vertriebenen Menschen in der Gegend zu Gute kommen. Mosambiks Präsident Filipe Nyusi sprach laut AFP von einem wichtigen Abkommen mit der Weltbank, um die humanitäre Katastrophe anzugehen. Die Cabo Delgado Region wird seit Jahren von islamistischen Attacken erschüttert. Zuletzt hatten sich die Angriffe jedoch intensiviert.

 

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