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29. April 2021 - Nachrichten am Morgen

84 Ärzte sind in einen Betrug zu Lasten der Krankenversicherung für Staatsangestellte PSEMAS involviert gewesen. Dies geht aus Ermittlungen des Finanzministeriums hervor, wie der Namibian berichtet. Es wurden bereits gegen einige eine Zivilklage angestrengt. Zudem seien die PSEMAS-Zulassung gegen einige Ärzte zurückgezogen worden. 13 Millionen Namibia Dollar seien bereits von den Ärzten erstattet worden, wohl um einer Strafanzeige zu entgehen. Seit 2017 sei rund um die rasant steigenden Ausgaben bei PSEMAS ermittelt worden. Ein ausführlicher Bericht dazu soll demnächst veröffentlicht werden.

Der Minister für öffentliche Arbeiten, dem auch sämtliche öffentliche Bauwerke unterstehen, hat eine bessere Instandhaltung dieser angemahnt. Dies sagte John Mutorwa bei Vorstellung seines neuen Budgets für das Finanzjahr 2021/22. Es mache keinen Sinn immer neue Gebäude für staatliche Stellen zu errichten und dabei bestehende dem Verfall zu überlassen. Mutorwa wolle mindestens 200 Millionen Namibia Dollar aus der Staatskasse für Instandhaltungsarbeiten, insbesondere an Gebäuden des Gesundheitssektors und der Regionalverwaltungen.

In diesem Jahr werden die Strompreise wieder erhöht. Die Stromregulierungsbehörde ECB genehmigte laut Nampa einen Preisanstieg von knapp drei Prozent. Damit kostet im Finanzjahr 2021/22 die Kilowattstunde 1,69 Namibia Dollar. Dies sind vier Cent mehr als bisher. In den vergangenen zwei Jahren wurde der Großabnehmerpreis nicht angehoben. Der neue Preis gelte nun unter anderem für die regionalen Stromverteiler und Direktabnehmer wie den Bergbau sowie Kommunal- und Regionalverwaltungen ab dem 1. Juli. Vermutlich werde die Preiserhöhung von den regionalen Stromversorgern an die Endkunden weitergegeben.

Mehr als 85 Prozent der Einnahmen durch den Abschuss eines Problemelefanten durch einen Trophäenjäger gehen an den örtlichen kommerziellen Farmerverein. Dies berichtet der Namibia unter Berufung auf das Umweltministerium. Es handelt sich um fast 108.000 Namibia Dollar. Sie seien zur Beseitigung von Schäden, die der Elefant zwischen Otavi und Otjiwarongo angerichtet hat, vorgesehen. Weitere 20.000 Namibia Dollar fließen in den staatlichen „Game Product Trust“, aus dem unter anderem Anti-Wilderer-Maßnahmen bezahlt werden würden. Das Fleisch des erlegten Tieres sei ebenfalls lokal verteilt worden.

Die beiden Langstreckenflieger der insolventen Air Namibia wurden gestern zurück nach Europa geflogen. Dies geht aus Aufzeichnungen des Trackingportals Flightradar24 hervor. Die Airbus A330-200 waren im September bzw. November 2013 fabrikneu an Air Namibia ausgeliefert worden. Nach der endgültigen Entscheidung zur Liquidierung der staatlichen Fluggesellschaft wurden diese zu dem Leasinggeber zurückgebracht. Sie befinden sich vorerst in Leipzig.

Die Pressefreiheit in Simbabwe hat einen kleinen Sieg gefeiert. Das Obergericht in Harare erklärte die Festnahme von Journalist Hopewell Chin’ono für rechtswidrig, wie Reuters berichtet. Die Polizei habe ihn im Januar unter Angabe eines nicht mehr existierenden Gesetzes festgenommen. Ers war bereits seine dritte Festnahme in sechs Monaten. Im Juli 2020 beschuldigte man ihn der Anstiftung zur Unruhe, im November dann der Justizbehinderung. Diesmal war er der Verbreitung von Falschinformationen beschuldigt worden. - Chin’ono hat vor allem in den Sozialen Medien eine große Anhängerschaft. Er steht Staatspräsident Emmerson Mnangagwa kritisch gegenüber.

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