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29. März 2021 - Nachrichten am Mittag

Die namibische Flughafengesellschaft NAC trotzt offenbar der Krise. Laut dem Minister für Staatsbetriebe, Leon Jooste, sei das Unternehmen nach wie vor ohne Probleme in der Lage, seine Schulden zu zahlen. Die finanzielle Situation der NAC sei vielmehr so gut, dass die Behörde seit ihrer Gründung kein einziges Mal Geld leihen musste. Derweil hat NAC Geschäftsführer Bisey |Uirab laut Nampa den Kauf von rund 1000 Litern Desinfektionsmitteln zum Preis von beinahe 400.000 Namibia Dollar verteidigt. Der Preis sei aufgrund der aktuellen Situation gerechtfertigt, erklärte |Uirab.

SWAPO-Generalsekretärin Sophia Shaningwa hat ihre Partei aufgefordert, verstärkt auf die Bevölkerung einzugehen. Man dürfe nicht auf Wahlen warten, um Mitglieder, Unterstützer und Sympathisanten einzubinden. Das erklärte Shaningwa laut der Nachrichtenagentur Nampa. Gleichzeitig sei es wichtig, als Partei an einem Strang zu ziehen. Nur so könne die SWAPO als Einheit bestehen.

Die Zentralbank hat Namibias wirtschaftliche Entwicklung seit der Unabhängigkeit als Erfolgsgeschichte bezeichnet. Laut BoN-Gouverneur Johannes !Gawaxab habe Namibia in den vergangenen drei Jahrzehnten sein Bruttoinlandsprodukt drastisch gesteigert und gleichzeitig die Armut um ein vielfaches verringert. Auch in den Bereichen Infrastruktur, sowie bei der Strom- und Wasserversorgung und beim Aufbau eines stabilen Finanzsektors seien große Fortschritte erzielt worden. Als problematisch bezeichnete !Gawaxab hingegen unter anderem die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, begrenzte finanzielle Mittel für den Staat und die fehlende Diversität bei Exporten.

Der Pharmakonzern Johnson & Johnson will ab Juli 220 Millionen Dosen seines Corona-Impfstoffs nach Afrika liefern. Das berichtet Reuters unter Berufung auf das Unternehmen. Demnach habe sich Johnson & Johnson mit dem African Vaccine Acquisition Trust auf entsprechende Lieferungen geeinigt. Weitere 180 Millionen Dosen sollen bis Ende des Jahres folgen. Der Wirkstoff wird aktuell bereits in Südafrika genutzt.

Laut der Weltgesundheitsorganisation ist die Corona-Pandemie höchstwahrscheinlich durch eine Virusübertragung von Tieren auf Menschen ausgelöst worden. Einen Laborunfall bezeichnete die WHO als extrem unwahrscheinlich. Das geht aus einer neuen WHO-Studie hervor, aus der die Nachrichtenagentur AP zitiert. Der Bericht entstand in Kooperation mit China, was im Vorfeld Kritik ausgelöst hatte.

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