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30. April 2021 - Nachrichten am Mittag

Ein Zusammenschluss verschiedener Privatunternehmen in Namibia hat 12 Millionen Namibia Dollar zum Kauf weiterer Impfstoffe an das Gesundheitsministerium gespendet. Unter dem Titel „Vaccine for Hope Coalition“ sind bislang zehn Firmen zusammengefasst. Koordinator Jason Hailonga erklärte bei der offiziellen Übergabe der Gelder gestern, dass man als Privatsektor plane, rund ein Drittel der Gesamtkosten für die Impfkampagne in Namibia zu übernehmen. Dafür rief er weitere Unternehmen auf der Koalition beizutreten.

Erastus Uutoni hat Baufirmen aufgerufen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Nampa. Zu häufig würden Grundstücke an Privatunternehmen verkauft, die daraufhin Häuser und Wohnungen bauen würden, die sich ein Großteil der Bevölkerung nicht leisten könne. Der Minister für städtische Entwicklung rief daher auf, vermehrt in Wohnraum für die unteren und mittleren Einkommensschichten zu investieren. Namibia leider aktuell unter einer Diskrepanz zwischen Hauspreisen und Nachfrage.

Die Stadtverwaltung von Swakopmund will neuen Finanzjahr auf Tariferhöhungen verzichten. Das berichtet die Allgemeine Zeitung. Zudem sollen bis März 2022 keine Zinsen auf Verzugszahlungen erhoben werden. Der Haushalt für das kommende Jahr soll insgesamt knapp 670 Millionen Namibia Dollar betragen, wobei rund ein Drittel auf den Entwicklungshaushalt entfallen. Vom Betriebshaushalt wiederum fließen laut AZ 50 Prozent direkt in Gehälter.

Die Zentralbank sieht eine mögliche Loslösung des Namibia Dollars vom südafrikanischen Rand nicht als Option an. Bank of Namibia Vizegouverneur Ebson Uanguta erklärte dazu laut der New Era, dass die negativen Folgen für die namibische Wirtschaft verheerend seien könnten.  Aktuell würde die direkte Verknüpfung mit dem Rand Währungsstabilität gewährleisten. Besonders auch mit Blick auf die Tatsache, dass rund 60 Prozent der Importe aus Südafrika stammen. Laut dem Sprecher der Zentralbank, Kazembire Zemburuka, profitiere auch der Tourismus von der aktuellen Situation.

Das oberste Gericht von Malawi hat die Todesstrafe für verfassungswidrig erklärt. Die Richter begründeten ihr Urteil mit der Unantastbarkeit des menschlichen Lebens. Zuvor hatte ein verurteilter Mörder auf das Recht auf Leben geklagt. Verschiedenen Medienberichten nach müssen nun alle Strafen der 27 zum Tode verurteilten Personen in Malawi neu bewertet werden. Die Todesstrafe war bislang in Malawi für Mord, Hochverrat und in manchen Vergewaltigungsfällen zulässig. De facto wurde sie laut Amnesty International jedoch seit 1992 nicht mehr vollstreckt.

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