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30. März 2021 - Nachrichten am Morgen

Dem Namibian nach hat der „Fishrot“-Skandal nun auch Botswana erreicht. Die Anti-Korruptionskommission will im Nachbarland die Bankkonten von Kelly Sibisibi überprüfen. Sie gilt als mögliche Verlobte von James Hatuikulipi, einem der Hauptangeklagten. Sibisibi soll als Tochter von Jeffrey Sibisibi, dem Wahlkampfleiter des botswanischen Staatspräsidenten Mokgweetsi Masisi, gut vernetzt sein. Derzeit werde die Genehmigung zur Kontoeinsicht auf höchster bilateraler Ebene verhandelt.

TransNamib will sich mit dem Angebot des Gewerkschaftsdachverbandes NUNW zum Kauf von 50 Prozent am Swakopmund Hotel & Entertainment Centre beschäftigen. Dies sei vergangene Woche eingegangen, bestätigte Geschäftsführer Johny Smith. TransNamib steht unter Zugzwang, nachdem ein Gericht den Zwangsverkauf der 50-prozentigen Anteile für nur fünf Millionen Namibia Dollar an den anderen Anteilseigner angewiesen hat. Alleine TransNamibs Anteile werden auf 250 Millionen Namibia Dollar geschätzt. Eine Bitte der Regierung an die staatliche Post- und Telekommunikations-Dachgesellschaft NPTH, die Anteile vom Partner zu kaufen, lehne diese zuvor ab. NUNW will keinesfalls mit dem Partner zusammenarbeiten, da es sich um ein ausländisches, südafrikanischen Unternehmen handelt.

Jedes Jahr werden für etwa eine Milliarde Namibia Dollar Fahrzeuge aus Südafrika nach bzw. über Namibia exportiert. Dies teilte Michael Humavindu, Vize-Exekutivdirektor des Handelsministeriums, laut Nampa mit. Dies zeige wie wichtig diesen Wirtschaftszweig sei. Das nun vorgestellte Regelungswerk für die Errichtung von Fahrzeugfabriken im Land werde die Möglichkeiten in diesem Sektor für Namibia weiter vergrößern. Den Anfang habe bereits vor knapp drei Jahren das kleine Peugeot-Opel-Werk in Walvis Bay gemacht. Lokal wurden bis dahin nur Militär- und Landwirtschaftsfahrzeuge im Land produziert. Ziel sei es möglichst viele der jedes Jahr etwa 20.000 im Land verkauften Neuwagen zumindest teilweise lokal zu bauen.

Die Vergabe von öffentlichen Jobs ohne ordentlichen Auswahlprozess ist verboten. Dies entschied nun das Obergericht in Windhoek, wie die New era berichtet. Demnach ging es in der Klage um die Anstellung von sogenannten „Struggle Kids“ durch den Staat. Das Kabinett habe gegen das Gesetz gehandelt, als es die direkte Vergabe bestimmter Jobs an diesen Personenkreis genehmigte und einzelne Personen hierfür vorzog. Es läge ein klarer Verstoß gegen die Artikel 10 und 21 der Verfassung vor. Geklagt hatten Ombudsmann John Walters und eine Jugendvertretung aus Khorixas.

Da der chinesische Impfstoff Sinopharm allen Testläufen nach sicher sei, ist die Nutzung in Namibia aufgrund der Ernsthaftigkeit der COVID19-Situation genehmigt worden, obwohl noch keine Absegnung durch die WHO vorläge. Diese werde aber in Kürze erwartet, wie das Gesundheitsministerium auf Nachfrage gegenüber Hitradio Namibia mitteilte. Der in Indien unter Lizenz hergestellte Impfstoff von AstraZeneca werde derzeit noch nicht im Land verimpft, soll aber in Kürze in den Prozess eingegliedert werden. Personen haben dann die Wahl zwischen beiden Impfstoffen, wobei AstraZeneca vor allem solche außerhalb der Zielgruppe von Sinopharm verabreicht werden soll.

Der mutmaßliche Mörder eines Rentners in Swakopmund bleibt vorerst in Untersuchungshaft. Dem 36-Jährigen wurde bei seiner ersten gerichtlichen Anhörung eine Freilassung auf Kaution verweigert, wie die Namibian Sun berichtet. Er soll vergangene Woche sein 69-jähriges Opfer im Streit erdrosselt haben. Die beiden sollen befreundet gewesen sein. Nach der Tat habe der mutmaßliche Täter das Fahrzeug des Rentners gegen Drogen eingetauscht. Er hatte sich am vergangenen Freitag der Polizei gestellt.

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