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31. März 2021 - Nachrichten am Morgen

Namibias Corona-Impfkampagne muss wohl mit einem herben Rückschlag auskommen. Wie Nampa berichtet, teilte das Gesundheitsministerium mit, dass die bereits für Januar angekündigte Lieferung durch das Covax-Programm nun womöglich erst im Mai komme. Namibia habe bereits eine Anzahlung von 25 Prozent der insgesamt knapp 200 Millionen Namibia Dollar bezahlt. Insgesamt würden die bestellten eine Million Dosen reiche für 20 Prozent der Bevölkerung reichen. Indessen werde weiterhin auf den Sinopharm-Impfstoff aus China gebaut. Hier habe es, was etwa dem internationalen Durchschnitt entspricht, bisher eine von 800 Personen Nebenwirkungen gemeldet.<

85 Unternehmen erhalten erneut, 213 zum ersten Mal Fischfangrechte für namibische Gewässer. Dies teilte Fischereiminister Alber Kawana mit. Es habe ein Ende, dass vor allem Ausländer von den reichen Fisch- und Meerestiervorkommen Namibias profitieren. Ab sofort stehen Namibier und eine Ausnutzung der Wertschöpfungskette im Vordergrund, betonte Kawana. Die Vergabe haben den Gesetzen entsprechend und damit laut dem Namibian wie beim seit mehr als einem Jahr wegen des „Fishrot“-Skandals inhaftierten Ex-Fischereiminister Bernard Esau stattgefunden.

Den dritten Monat in Folge werden die Treibstoffpreise im Land im April angehoben. Zum 7. April werden Diesel und Benzin um jeweils 50 Cent je Liter teurer, wie das Energieministerium mitteilte. Dies sei vor allem einem schwächelnden Namibia Dollar und einem sehr schwankenden Rohölpreis geschuldet. Ein Großteil der nötigen noch stärkeren Preiserhöhungen wurden durch den Nationalen Energiefonds in den letzten Monaten aufgefangen. Alleine im Februar und März habe dieser knapp 200 Millionen Namibia Dollar übernommen. Der Referenzpreis für Diesel in Walvis Bay liegt fortan bei 13,18 Namibia Dollar je Liter, für Benzin bei 13,15.

Der Vergabe einer Daueraufenthaltsgenehmigung an den russischen Oligarchen Rashid Sardarov wirft viele Fragen auf. Laut dem Namibian könnte er dieser nur aufgrund seiner guten wirtschaftlichen und politischen Kontakte erhalten haben. So habe er dem umstrittenen Staranwalt Sisa Namandje, der auch Staatspräsident Hage Geingob nahe steht, 2018 mehr als 20 Millionen Namibia Dollar für Beratungsleistungen gezahlt. Sardarov Unternehmen sollen alleine zehn Farmen im Land gehören, wovon er 2018 vier dem Staat schenkte, um sie wenig später von diesem für 99 Jahre zu pachten. Sardarov gilt auch als bevorzugter Investor bei der geplanten Meerwasserentsalzungsanlage.

Die Exilvereinigung namibischer Kinder NEKA will eine offizielle Anerkennung als Arm der SWAPO. Dies teilte NEKA-Präsidentin Rauna Amutati bei einem Treffen mit der Regierungspartei mit, wie Nampa berichtet. Kinder des namibischen Befreiungskampfes, die im Exil geboren wurden, seien durch Geburt SWAPO-Mitglieder, betonte Amutati. NEKA werde deshalb einen dementsprechenden offiziellen Antrag bei der Partei stellen. Staatspräsident Hage Geingob äußerte sich zurückhaltend. Auch die in Namibia Geborenen seien Kinder des Befreiungskampfes und man sollte niemanden benachteiligen.

Nachbarländer Namibias verschärfen zum Osterwochenende die Corona-Maßnahmen. Wie die botswanische Regierung bekanntgab, sei es an dem Wochenende nicht erlaubt die Zonen zu verlassen, in die das Land für die Pandemiebekämpfung eingeteilt ist. Jegliche Erlaubnisscheine hätten automatisch mit dem gestrigen Tag ihre Gültigkeit verloren. Südafrika will hingegen alle Maßnahmen unverändert beibehalten, jedoch den Außer-Haus-Verkauf von Alkohol für die Ostertage verbieten. - Namibias Staatspräsident Hage Geingob spricht heute zu den Maßnahmen für die kommenden Wochen. Um Mitternacht laufen die aktuellen Maßnahmen aus.

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