Donnerstag 22. April 2021

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6. April 2021 - Nachrichten am Mittag

Der Leiter des Sekretariats für das neue afrikanische Freihandelsabkommen befindet sich zurzeit für einen offiziellen Besuch in Namibia. Laut dem Ministerium für internationale Beziehungen ist Wamkele Mene gestern eingetroffen, er soll bis Freitag bleiben. Heute wird er an der Vorstellung des African Economic Leadership Councils in Swakopmund teilnehmen. Während seines Besuchs soll Mene zudem mit verschiedenen Ministern zusammenkommen, um Namibias Bereitschaft zur Einführung des Freihandelsabkommens zu besprechen. Auch Gespräche mit dem Privatsektor sind geplant.

Die Veteranenvereinigung NNLVA hat vor einer Absetzung von Präsident Hage Geingobs gewarnt. Eine unrechtmäßige Entmachtung Geingobs werde nur über ihre Leichen geschehen, erklärte NNLVA-Präsident Ben Shikongo laut der Nachrichtenagentur Nampa. Gleichzeitig sprach er von Anarchisten im Land, durch die Beleidigungen gegenüber der Regierung selbstverständlich geworden seien. Besonders jungen Politikern in der Opposition warf Shikongo Fehlverhalten vor. Sie würden die Nation gegen die SWAPO aufwiegeln. 

Die neue Steuerbehörde NamRa nimmt heute ihre Arbeit auf. Sie soll morgen offiziell durch Präsident Hage Geingob vorgestellt werden. Die Einführung der neuen Behörde war bereits 2017 abgesegnet worden. Sie soll die Steuereintreibung vom Finanzministerium übernehmen. Finanzminister Iipumbu Shiimi hatte im vergangenen Jahr Sam Shivute als Leiter NamRa vorgestellt.

Die Befürchtungen vor einem starken Anstieg der Spritpreise in Südafrika haben sich bewahrheitet. Wie das Energieministerium in Südafrika mitteilte, werden die Benzinpreise ab morgen um bis zu ein Rand pro Liter erhöht. Diesel wiederum steigt um bis zu 65 Cent. Die Behörden begründeten die drastische Anhebung mit dem stark gestiegenen Ölpreis. Hinzukommen im Februar angekündigte zusätzliche gesetzliche Abgaben auf Benzin und Diesel.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat vor extremer Nahrungsmittelknappheit in Angola und Simbabwe gewarnt. Das geht aus einem neuen Bericht zu weltweiten Hunger - Hotspots hervor. Angola habe demnach mit extremer Dürre, Ernteausfällen aufgrund von Heuschreckenbefall und dem wirtschaftlichen Abschwung zu kämpfen. Mindestens 7000 Angolaner sollen vor dem Hunger bereits nach Namibia geflohen sein. Auch in Simbabwe gibt es laut dem Welternährungsprogramm Grund zur Sorge. Vor allem die inflationsbedingt hohen Lebensmittelpreise seien dort ein Problem.  Für Simbabwe wird die Situation allerdings etwas optimistischer eingeschätzt, die jüngsten Erträge der Märzernte sollen dort kurzfristig Abhilfe schaffen. 

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