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6. Mai 2021 - Nachrichten am Mittag

Handelsministerin Lucia Iipumbu will bei der Wiederankurbelung der namibischen Wirtschaft vermehrt auf private-öffentliche Partnerschaften setzen. Dabei sollen in erster Linie namibische Produkte und die Diversifizierung der Wirtschaft vorangetrieben werden. Ministerin Iipumbu erklärte bei einem Treffen mit dem Privatsektor in Omuthiya laut Nampa, dass die „Buy Local, Grow Namibia“-Kampagne ihrer Behörde einen signifikanten Anstieg beim Verkauf lokaler Produkte bewirkt habe. Bei dem Treffen musste sich die Ministerin allerdings auch deutliche Kritik für die Arbeit der Namibia Industrial Development Agency NIDA anhören.

Recon Africa hat mit den zweiten Bohrungen im Kavango-Becken begonnen. Das teilte das Unternehmen mit. Demnach werde nun auf einer Tiefe von 3800 Metern gebohrt um weitere Details zu den vorherigen Ӧl-Funden zu gewinnen. Der Mitteilung nach setze man dabei auf Systeme auf Wasserbasis, die zu 100 Prozent umweltfreundlich seien. Gleichzeitig betonte ReconAfrica, dass man bislang über 200 lokale Arbeitskräfte in das Projekt eingebunden habe. Das kanadische Unternehmen steht wegen vermeintlich umweltschädlichen Methoden und fehlerhafter Kommunikation stark in der Kritik.

Die USA haben überraschend ihre Unterstützung für die auch durch Namibia geforderte Lockerung des Patentschutzes bei Corona-Impfstoffen zum Ausdruck gebracht. Die Handelsbeauftragte der Vereinigten Staaten, Katherine Tai, erklärte dazu in einer Pressemitteilung, dass außergewöhnlichen Zeiten auch außergewöhnliche Maßnahmen verlangen würden. Die USA seien normalerweise starke Verfechter des geistigen Eigentums, in diesem Fall gehe es aber darum, so schnell wie möglich so viele Menschen wie möglich zu impfen. Die Initiative zum Aussetzen des Patentschutzes war ursprünglich durch Südafrika und Indien angeregt worden und hatte besonders unter Entwicklungs-und Schwellenländern großen Anklang gefunden.

Die Europäische Union zieht eine militärische Ausbildungsmission in Mosambik in Erwägung. Dazu treffen sich laut Reuters heute die EU-Außenminister. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell erklärte dazu, dass Mosambik um Hilfe gebeten habe. Dazu sei die Situation im Norden des Landes Anlass zur Sorge. Borrell sprach von einem ähnlichen Einsatz wie in der Sahelzone. Dort sind rund 12 000 ausländische Soldaten im Kampf gegen den Terrorismus stationiert. Als Startpunkt der Mission wird die zweite Hälfte des Jahres angepeilt. Auch die SADC-Länder hatte zuletzt über einen Militäreinsatz diskutiert, eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

In der südafrikanischen Provinz Gauteng ist ein weiterer Ausbruch der Vogelgrippe entdeckt worden. Damit sind mittlerweile 5 Ausbrüche auf kommerziellen Hühnerfarmen in Gauteng und North West bestätigt. Die Fälle sind laut den Gesundheitsbehörden offenbar durch verschiedene Virusstämme ausgelöst worden, daher wird für das gesamte Land weiterhin zu großer Vorsicht geraten. Für Konsumenten bestehe aber keine Gefahr, heißt es. Namibia hat, wie die meisten Nachbarländer auch, bereits vor Wochen den Import von Geflügelprodukten aus Südafrika verboten.

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