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6. Mai 2021 - Nachrichten am Morgen

Nicht nur als Hauptakteur im „Fishrot“-Skandal steht das isländische Fischereiunternehmen Samherji im Fokus der Ermittlungen. Wie der Namibian berichtet soll das Unternehmen womöglich auch Einkommenssteuern von Angestellten in Namibia nicht korrekt abgeführt habe. Dazu seien die Färöer als Steueroase genutzt worden, heißt es. Die Rede ist von 43 Millionen Namibia Dollar an Einkommenssteuer, die nicht abgeführt wurde. Die Polizei der autonomen dänische Insel hat bereits Ermittlungen gegen Samherjis Tochterunternehmen wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.

Übernächste Woche will das Parlamentskomitee zu Privilegen und Immunität über die beiden LPM-Abgeordneten Bernadus Swartbooi und Henny Seibeb entscheiden. Sie waren von Nationalversammlungssprecher Peter Katjavivi vom Unterhaus ausgeschlossen worden. Swartbooi und Seibeb hatten demnach zum widerholten Male nachhaltig eine Sitzung, in der auch Staatspräsident Hage Geingob seine Rede zur Lage der Nation hielt, gestört. Bereits heute entscheidet das Obergericht über einen Antrag der Beiden, wonach Katjavivi zum Ausschluss nicht berechtigt sei.

Seit Beginn der Impfkampagne in Namibia sind nur knapp über ein Prozent der Namibier geimpft worden. Dies geht aus den aktuellsten Statistiken des Gesundheitsministeriums hervor. Lediglich nur etwa jeder 1500te Namibier hat die nötigen zwei Dosen bisher erhalten. Weiterhin lagern etwa 125.000 Dosen Sinopharm- bzw. Covishield-Impfstoff in den Lagern des Ministeriums. Dieses rief deshalb erneut alle Personen im Land die zur Zielgruppe der aktuellen Phase gehören auf, sich impfen zu lassen. Namibia liegt leicht über dem afrikanischen Durchschnitt einer Impfquote von einem Prozent.

Laut dem Minister für städtische und ländliche Entwicklung ist das Problem des Mangels an Wohnraum weiterhin das Gleiche. Es stehe zu wenig erschlossenes Bauland zur Verfügung. Die hohen Kosten würden das Angebot minimieren und damit die Preise in die Höhe treiben, sagte Minister Erastus Uutoni. Selbst langfristig sei kaum Besserung zu erwarten und damit die Möglichkeit ein bezahlbares Dach über dem Kopf für alle Namibier anzubieten. Das Ministerium wolle nun durch verschiedene Maßnahme Wohnraum vor allem für untere Einkommensschichten bezahlbarer machen.

Dem Nichtbanken-Finanzsektor im Land geht es finanziell hervorragend. Wir die Regulierungsbehörde Namfisa mitteilte sei das Vermögen dieser Unternehmen im Jahresvergleich angestiegen. Es betrage nun mehr als 331 Milliarden Namibia Dollar. Dies seit etwa das Doppelte der gesamten jährlichen namibischen Wirtschaftsleistung. Das Vermögen wurde vor allem durch Anlagen an der Johannesburger Börse gesteigert, die sich wie alle großen Börsen weltweit trotz COVID19-Pandemie sehr positiv entwickelt habe.

Der Generalsekretär des regierenden ANC in Südafrika, Ace Magashule, wurde suspendiert. New24 berichtet, dass die vorläufige Suspendierung bereits am 3. Mai ausgesprochen worden sein soll. Die Partei wolle die Gerichtsentscheidungen in laufenden Verfahren gegen Magashule abwarten. Er befindet sich nur gegen Kautionszahlung auf freiem Fuß. Ihm wird Korruption, Betrug und Geldwäsche vorgeworfen. Magashule hatte zuvor eine 30-tägige Frist seiner Partei zum freiwilligen Rücktritt verstreichen lassen.

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