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7. Mai 2021 - Nachrichten am Morgen

Das IPPR empfiehlt dringend eine umfassende Reform der Krankenversicherung für Staatsangestellte. In ihrer jetzigen Form ist dem Forschungsinstitut nach PSEMAS kaum noch finanzierbar. Diese läge vor allem auch an zahlreichen Betrugsmöglichkeiten. Vor Kurzem war ein Ermittlungsbericht des Finanzministeriums an die Öffentlichkeit gekommen, wonach Ärzte die Krankenkasse massiv betrügen würden. Bereits seit 2007 und dann intensiver seit vier Jahren würde an einem Umbau gearbeitet werden, der bisher aber in keiner Form geschehen sei.

 

15 qualifizierte Personen rund um drei Posten als Wahlkommissar werden sich am Montag öffentlichen Interviews stellen müssen. Dies teilte die Nationalversammlung nun mit. Unter andere werde auch der Posten der ECN-Vorsitzenden Notemba Tjipueja Mitte September frei. Ebenso darf Ulrich Freyer nach zwei Amtszeiten nicht erneut Wahlkommissar sein. Ein dritter Posten wird ebenso vakant. Zu den Interviews sind die Medien und auf die Öffentlichkeit eingeladen. Diese sollen auch in den Sozialen Medien live übertragen werden.

Omarurus Vizebürgermeister Vincent Kahua hat sich Medienberichten nach von Anschuldigungen der Kindesmisshandlung mit 1000 Namibia Dollar freigekauft. Dem Namibian nach hat er diese Summe der Mutter eines behinderten Jungen gezahlt, den Kahua am Wochenende geschlagen haben soll. Die Frau habe das Geld angenommen, berichten Augenzeugen. Kahua hingegen weist zurück, dass er den Jungen misshandelt habe. Um Missverständnissen vorzubeugen, habe er sich dennoch entschuldigt. – In der Zwischenzeit habe ein weiterer Anwohner von Omaruru ebenfalls Anzeige wegen Misshandlung gegen Kahua gestellt.

Der Promoter der Kora-Awards, Ernest Adjovi, hat nicht vor Gericht zur Verteidigung seines Unternehmens ausgesagt. Auch sein Anwalt habe keinerlei Informationen zur Verteidigung vorgebracht, berichtet der Namibian. Jegliche vorherigen Aussagen und Stellungnahmen werden beim Urteil deshalb nicht berücksichtigt, sagte der Vorsitzende Richter. - Verklagt wird „Mundial Telecom“ vom Namibia Tourism Board. Dieses hatte trotz Warnungen 23 Millionen Namibia Dollar überwiesen, damit die Austragung des von Mundial organisierten Musikpreises nach Namibia kommt. Frühestens am 31. Mai soll ein Urteil fallen.

Der April war in Swakopmund ein besonders heißer und windreicher Monat. Dies geht aus den von Geophysiker Klaus-Peter Knupp erhobenen Langzeitdaten hervor. Demnach war der Monat der wärmste und windigste seit 21 Jahren. Drei Mal seien Temperaturen von um die 40 Grad erreicht worden. Die am 12. April gemessenen 40,9 Grad waren die zweithöchsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen durch Knupp. Nur im März 2017 war einmalig die Grenze von 41 Grad überschritten worden. Für die Saison wurden bereits neun Ostwindtage gemessen, die normalerweise erst bis Mitte Juli erreicht werden.

Simbabwe schließt erstmals seit Ende der 1980er Jahre eine Massentötung von Elefanten nicht aus. Laut Bloomberg News sieht das Land dieses als einigen Ausweg der immens hohen Zahl der Großsäuger Herr zu werden. Simbabwes Bestand wird mit 100.000 Elefanten angegeben, was der zweithöchste weltweit nach Botswana sei. Ausdrücklich haben Offizielle das sogenannte Culling diesmal nicht ausgeschlossen. Die Thematik werde aktuell auf höchster Ebene besprochen. Zwischen 1965 und 1988 wurden bei fünf Culling-Aktionen etwa 50.000 Elefanten in Simbabwe getötet.

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