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9. April 2021 - Nachrichten am Mittag

Laut dem chinesischen Botschafter in Namibia sind sämtliche chinesischen Staatsangehörigen im Land bereits geimpft worden. Yhang Yiming gab die Zahl laut NBC mit 1800 Personen an, sie alle hätten den Impfstoff des chinesischen Unternehmens Sinopharm erhalten. Den offiziellen Impfstatistiken nach gab es bislang insgesamt 2500 Impfungen in Namibia, alle chinesischen Staatsbürger eingerechnet wären damit bislang maximal 700 namibische Staatsbürger immunisiert worden.

Die Vereinigung der Nutztierproduzenten LPO hat die Art und Weise der Umstrukturierungen bei Meatco kritisiert. Der Fleischverarbeiter hatte gestern angekündigt, 80 Mitarbeiter über 55 Jahre entlassen zu wollen. Die LPO äußerte nun große Bedenken, dass einzig das Alter als Kriterium für die Umstrukturierung herangezogen wurden. Die Entscheidung treffe zudem einen großen Teil der Unternehmensleitung, was Fragen über die Nachhaltigkeit dieses Schrittes aufwerfe. Die LPO will sich nun schnellstmöglich mit dem Vorstand von Meatco zusammensetzen um Antworten auf diese Fragen zu erhalten.

Die Roads Contractor Company RCC hat gestern ihre Büros in Windhoek zwangsräumen müssen. Grund sind laut Nampa unbezahlte Mietrechnungen in Höhe von 6,1 Millionen Namibia Dollar an die Eigentümer, Namibia Post and Telecom Holdings. Das Unternehmen hatte die Zwangsräumung vor dem Magistratsgericht in Windhoek erwirkt. Schon in der vergangenen Woche waren rund 60 Mitarbeitern der RCC der Zugang zu den Büros verweigert worden, nun wurde die Räumung auch offziell vollzogen.

Noch immer haben einige SADC-Mitgliedsstaaten das afrikanische Freihandelsabkommen nicht unterzeichnet. Das gilt für Angola, die Komoren und die Demokratische Republik Kongo. Botswana hingegen hat das Abkommen laut der Nachrichtenagentur Nampa zwar bereits unterzeichnet, aber noch nicht ratifiziert. Derweil hat die Leiterin der SACU, Paulina Elago, die Wichtigkeit der Implementierung der Freihandelszone hervorgehoben. Die Zollunion würde aktuell alles dafür tun, um die effektive Umsetzung des Abkommens schnellstmöglich abzuschließen.

Die Bergbaukammer in Sambia hat die Regierung in Lusaka aufgefordert, ein besseres Investitionsklima zu schaffen. Laut der Vereinigung gebe es aufgrund der steigenden Nachfrage nach Kupfer reichlich Möglichkeiten zur Expansion. Die Kammer fordert deshalb verschiedene steuerliche Anpassungen. Zudem seien die Gebühren in Sambia teils deutlich höher als in vergleichbaren Sektoren im Ausland.

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