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9. April 2021 - Nachrichten am Morgen

Namibias Coronafallzahlen sind auch ein 6-Monats-Tief gesunken. Gestern hat das Gesundheitsministerium lediglich 15 neue Fälle bestätigt. Bei knapp 1500 Tests sei die Positivrate mit einem Prozent deshalb sehr niedrig. Gleichzeitig halten aber die täglichen Sterbefälle in Zusammenhang mit COVID19 an. Neun weitere kamen hinzu. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 27 und damit den niedrigsten Wert seit Anfang Dezember gesunken. 155 weitere Personen wurden geimpft, so dass nun insgesamt 2526 Menschen im Land ihre erste Spritze erhalten haben.

Windhoeks Bürgermeister Job Amupanda hat weitere Veröffentlichungen zu konkreten Korruptionsfällen im Land angekündigt. Laut dem Namibian sagte er dieses in seiner Kapazität als Anführer der Bewegung „Affirmative Repositioning“. Eine Anti-Korruptionskommission sei unnötig, da die AR ihre eigenen Mechanismen zur Aufdeckung von Korruption habe. Diese werde auch in Zukunft über die Sozialen Medien verbreitet, da sich dieses bewährt habe. Auf diesem Wege sei man Ex-Justizminister Sacky Shangala und Ex-Verteidigungsminister Peter Vilho losgeworden und habe ihr begangenes Unrecht der Welt gezeigt.

Generalstaatsanklägerin Martha Imalwa geht davon aus, dass schon bald wieder die Ermittlungen gegen die mutmaßliche Doppelmörderin Kristofina Amutenya aufgenommen werden könne. Es sei klar, dass die namibischen Gerichte rechtlich für den Fall verantwortlich seien, heißt es vom Namibian. Amutenya war, nach ihrer Rückkehr nach Namibia aus Äthiopien, festgenommen worden. Ihr wird die Tötung zweier ihrer Kinder vorgeworfen. Die ehemalige Diplomatenfrau hatte das Sorgerecht an diesen verloren, lebte aber weiterhin in Addis-Abeba, wo ihr Ex-Mann für Namibia tätig ist. Hintergrund der Freilassung vorgestern waren rechtliche Spitzfindigkeiten rund um Immunitäten, Zuständigkeit von Gerichten und der Auslieferung.

Ab sofort gelten die, eigentlich bereits für Januar angekündigten, neuen Eintrittspreise und Umweltabgaben für staatliche Schutzgebiete im Land. Dies geht aus einer Erklärung des zuständigen Umweltministeriums hervor. Während die eigentlichen Eintrittspreise nur leicht erhöht wurden, wird erstmals zusätzlich eine Umweltabgabe fällig. Das Geld kommt dem „Game Product Trust Funds“ zu Gute, von dem u. a. der staatliche Nashornschutz im Land finanziert wird. Trotz der Erhöhung bleiben Namibias Schutzgebiete mit die preiswertesten im südlichen Afrika.

Die SADC wird umgehend ein Expertenteam zur Lageanalyse nach Mosambik entsenden. Dies ist das Ergebnis eines multilateralen Treffens in der mosambikanischen Hauptstadt Maputo gestern. Bereits am 28. April soll in einem erneuten außerordentlichen Treffen über die Ergebnisse ein Austausch stattfinden. Ziel der Entwicklungsgemeinschaft und Mosambiks als selbständiger Staat sei es, die Situation im Norden des Landes zu beruhigen. Hierbei läge das Hauptaugenmerk auf der Sicherheit von Frauen und Kindern. – In den vergangenen Wochen war es zu widerholten Angriffen islamistischer Terroristen auf die Ortschaft Palma im Norden Mosambiks gekommen.

 

Die Afrikanische Union wird keinen Impfstoff von AstraZeneca mehr beziehen. Diese Entscheidung sei trotz der guten Eignung für afrikanischen Verhältnisse, unter anderem aufgrund eines niedrigen Preises, gefallen, berichtet Reuters. Dies habe nichts mit dem möglichen Zusammenhang des Impfstoffs und Thrombosen zu tun, beteuerte der Vorsitzende des Africa CDC, John Nkengasong. Afrika werde auch weiterhin den Impfstoff, der für alle Entwicklungsländer in Indien produziert wird, durch das internationale Covax-Programm beziehen. Dies sei auch der Hauptgrund, dass sich das Africa CDC auf den Ankauf anderer Impfstoffe fokussieren wolle.

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